Unsere Firmengeschichte

Alles begann vor rund 80 Jahren. Der damals 20-jährige Firmengründer Heinrich Henke war gerade in der Maurerlehre, als ihn die wirtschaftlichen Umstände dazu zwangen, eine besser bezahlte Tätigkeit zu suchen. Er entschloss sich, seine Ausbildung abzubrechen und ein eigenes kleines Lohnfuhrunternehmen zu gründen, um die Existenz seiner Familie zu sichern.

Mit seinem eigenen Pferdegespann transportierte er Bruchsteine für den Straßenbau, Kohlen und andere Güter. Und seine Entscheidung zahlte sich aus. Er konnte mit seinem kleinen Betrieb wachsen. 1938 schließlich reichte der Erfolg, um einen gebrauchten LKW anzuschaffen und damit die Kapazität weiter zu vergrößern. Leider kam schon kurz darauf das vorläufige Aus. Der Jungunternehmer Henke wurde als Soldat im 2. Weltkrieg eingezogen und musste seine Tätigkeit aufgeben.

Kurz nach Ende des Krieges konnte Heinrich Henke glücklicherweise unversehrt seine Unternehmung wieder neu starten. Mit Hilfe seines Bruders Josef, einem gelernten Autoschlosser, setzte er alte Wehrmachts-LKW wieder in Stand. Mit diesen Fahrzeugen konnte er dann schnell neue Transportaufträge annehmen. Und sich genug Wissen über die Technik anzueignen, um eine eigene Werkstatt zu gründen, die Josef Henke bis in die 60er Jahre selber betrieb.

Einige Jahre später brach für die Spedition Henke ein neues Zeitalter an. Mit der Anschaffung eines Mercedes Benz LKW begann 1951 der Speditionsbetrieb auf Basis von motorisierten Lastfahrzeugen. Die Pferdetransporte wurden weniger und endeten schließlich im Jahre 1960 komplett. In dieser Zeit wuchs das Unternehme stetig weiter, so dass sich der Firmengründer 1968 entschloss, die Spedition Heinrich Henke als selbständige Firma anzumelden.

 

DIE SPEDITION HEUTE

Heute ist Henke mit über 90 Mitarbeitern und mehr als 50 eigenen Fahrzeugen die größte Spedition der Stadt Delbrück. Mit drei Standorten inklusive eigener Werkstatt und öffentlicher LKW-Waschanlage ist das Unternehmen unter der Leitung von Ludger Henke, dem Sohn des Firmengründers Heinrich, gesund gewachsen. Mit der unmittelbaren Anbindung an die B 64 und A 33 steuern die Fahrzeuge Ziele in ganz Europa an, um Güter abzuholen und auszuliefern.

Auch für die Zukunft sind die Weichen schon gestellt. Mit Ludgerus Henke, dem Enkel des Gründers, geht der Familienbetrieb bereits in die dritte Generation. Der junge Unternehmer führt die Geschäfte nach modernen Gesichtspunkten und ist maßgeblich für die Weiterentwicklung der Spedition zu einem leistungsfähigen Dienstleistungsbetrieb verantwortlich.

Der letzte Meilenstein auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft wurde von der Familie Henke im Jahr 2015 mit einer Reihe von Neubauten gelegt. Die Lagerhaltung wurde um 3.000qm Hallenfläche erweitert. Es kam eine öffentliche LKW-Waschanlage mit modernster Technik dazu. Und die komplette Verwaltung wurde nach aktuellsten Energiestandards neu gebaut, um der wachsenden Mitarbeiterzahl Rechnung zu tragen.

Die Zukunft kann kommen.